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Erster Schulungstag der Tutoren in Coronazeiten

Erster Schulungstag der Tutoren in Coronazeiten

Modulare Tutorenschulung der KSJ am Gymnasium Freyung

Personalisierte Plätze im Stuhlkreis – Schere, Kleber und Stifte ein wenig klamm vom Desinfektionsmittel – das Lachen hinter dem Mund-Nasen-Schutz oft nur an den Augen erkennbar – ein Teilnehmer im Urlaub in Italien – eine Teilnehmerin wegen Fiebers ihrer Schwester an der Teilnahme an der Schulung gehindert. Das waren einige Schlaglichter auf den ersten Schulungstag der Tutorenschulung der Freyunger Stadtgruppe des Schülerverbandes Katholische Studierende Jugend (KSJ) am Gymnasium Freyung mitten in den Sommerferien.  Nach der allgemeinen Pause in den letzten Monaten – bedingt durch die Coronapandemie – sollte es für die Freyunger KSJ Freyung endlich wieder mit der Jugendarbeit losgehen.

Die normalerweise viertägige Schulung für die angehenden Tutoren des Gymnasiums Freyung mit Übernachtung im Feriendorf in Finsterau musste dieses Jahr einem veränderten Konzept weichen. Lee Tanzer, eine Teamerin der Schulung, erläutert es so: „Die Schulung findet modular statt, d. h. an vier Einzeltagen zwischen August und November sollen die Inhalte für die Ausbildung zum Tutor vermittelt werden. Sie wird möglichst abwechslungsreich in den Räumlichkeiten der vertrauten Schule gestaltet, ohne Übernachtung und ohne die angehenden Tutoren der Partnerschule, der Realschule Freyung.“

Dies ist sowohl für die Teilnehmenden als auch für die routinierten Teamer eine völlig neue Erfahrung. „Der erste Tag der Schulung ist ein Startversuch, die Jugendarbeit der Freyunger KSJ trotz oder gerade mit strengen Hygienevorschriften und stets ausreichendem Abstand wieder ins Rollen zu bringen“, betont Lena Wagner, eine weitere Teamerin.

In verschiedenen Theorieeinheiten, aufgelockert durch angepasste Spiele mit Abstand, bekamen die zukünftigen Zehntklässler einen ersten Einblick in die ihnen bevorstehende Arbeit als Tutoren. Sie reflektierten ihre Motivation und wurden in Teambuilding geschult. Außerdem machten sich mit dem Hygienekonzept und der Coronataschenkarte von Schulpastoral und KSJ Freyung vertraut. Schließlich planten sie erste Aktionen vor den Eltern und in der Klasse ihrer Tutis und fertigten für die Fünftklässler Buttons mit ihren Namen an.

Die Aufgabe der zukünftigen Tutoren am Gymnasium Freyung wird es sein, den Fünftklässlern den Einstieg in die weiterführende Schule zu erleichtern. Maximilian Alberth, ein weiterer Teamer, führt aus: „Neue Klasse, neue Lehrer, neues Gebäude – da tut es dems Kind gut, bei Problemen oder Fragen einen Ansprechpartner unter den Schülern der höheren Klassen zu haben.“ In den ersten eineinhalb Schuljahren begleiten die Tutoren ihre Schützlinge durch das Schulleben und veranstalten mit ihnen Spiele, Weihnachtsfeiern, Solidaritätsaktionen – in Coronazeiten überwiegend während der Schule und seltener in ihrer Freizeit.

Die dazu benötigten pädagogischen Kompetenzen und das rechtliche Know-How zu transportieren, ist Aufgabe der vier Schulungstage im Gymnasium. Das Arbeiten im Team, die Planung und Organisation von Aktivitäten und der richtige Umgang mit einer Gruppe junger Kinder müssen vorher natürlich gründlich geübt werden.

Silas Prent fügt hinzu: „Dabei steht der Spaß natürlich stets an vorderster Stelle, denn ohne Spaß und gute Stimmung lässt sich die Begeisterung für die Jugendarbeit nun einmal schwer vermitteln.“ Dafür sorgten am ersten Schulungstag das hervorragende Wetter und die allgemein spürbare Freude der Teilnehmenden, nach langer Pause endlich wieder gemeinschaftlich etwas Zeit zu verbringen.

Der Auftakt ist also gemacht und die Zeichen stehen gut, dass trotz der Corona-Umstände die Schulpastoral und die KSJ am Freyunger Gymnasium nicht ruhen werden und auch die kommenden Schulungstage eine schöne Zeit fürTeamer und Tutoren bringen.